Letzte Nacht war ich wieder in Ostpreußen | Dietrich Oskar E. Schütze

Die russische Front zwingt Dietrich Schütze im Januar 1945 gemeinsam mit seiner Familie aus Lötzen zu fliehen. Der Fluchtweg führt sie über das Frische Haff, Pillau und das Samland.

In Rauschen wird Schütze Zivilgefangener der russischen Armee und findet eine Beschäftigung auf dem Gut Lyski, einer Trakehner Zuchtstation. Erst eine Erkrankung gibt ihm die Chance nach Lötzen zurückzukehren. Diese ist verbunden mit einem langen und beschwerlichen Fußmarsch durch Polen.

ISBN 978-3-939061-70-0, 9,80 €, Taschenbuch, Erinnerungen, 60 Seiten


Dietrich Oskar E. Schütze, geboren 1930 in Kleinkrösten/Ostpreußen flüchtete er 1945 über das „Frische Haff“. Nach sechs Monaten in Gefangenschaft lebte er 20 Jahre in Polen. Er beendete die polnische Grundschule, arbeitete als Landarbeiter, Treckerführer, Mähdrescherführer und Mechaniker, später als Ausbildungsleiter für die erlernten Berufe. Nach sechs Semestern Abendstudium in Volkswirtschaft war er als Einkäufer für einen staatlichen Installationsbetrieb tätig, bis er 1965 eine Ausreisegenehmigung erhielt. Seit 1970 ist Dietrich Oskar Ewald Schütze mit seiner Frau Anita verheiratet. Sie haben eine Tochter.