Oh du fröhliche Nachkriegszeit | Jutta Jansen

Ein humorvoller Zeitspiegel aus der Sicht eines „Nachkriegs-Kindes“

Deutschland liegt in Schutt und Asche. Doch die Menschen jammern nicht, sie packen an. Es keimt die Zuversicht und für alle gibt es wieder eine Zukunft. Da wird ein kleines pausbäckiges Mädchen geboren, deren Existenz der einzige und größte Luxus für seine jungen Eltern ist. Dieses erzählt von einer Zeit voller Hoffnung und Freude, voller Tatendrang und Erfindungsreichtum. Tauchen Sie mit ein in Erinnerungen, die aus heutiger Sicht vielleicht dem einen oder anderen ein Schmunzeln hervorlocken, weil er sich möglicherweise an ähnliche Gegebenheiten erinnert oder es ihm kaum vorstellbar erscheint, da er in einer fast „perfekten“ Welt groß geworden ist.

ISBN 978-3-940063-75-5, Taschenbuch, 14,8 x 21 cm, 108 Seiten, 8,95 €


Jutta Jansen: 1946 wurde ich als Tochter eines Diplom-Bergingenieurs und seiner Ehefrau in Steinhude am Meer (Niedersachsen) geboren.
Nachdem ich anschließend im Rheinland aufgewachsen war, absolvierte ich ein Studium zur Diplom-Textilingenieurin. Mit einer pädagogischen Ausbildung zur Fachlehrerin ergänzte ich meinen Berufswunsch. Seitdem war ich im Schuldienst am Gymnasium und an einer Fachschule tätig. Seit dem Beginn meines Vorruhestandes drängt es mich, meine Kreativität auch in der Schriftstellerei zum Ausdruck zu bringen.
Nachdem ich seit dem 50sten Jahrestag des Kriegsendes in sämtlichen Medien von den Gräueltaten und Schreckensberichten der Kriegszeit bis hin zu Kälte und Hungersnöten der Nachkriegszeit erfahren musste, reifte in mir der Entschluss, einmal von dem Aufatmen der Menschen und deren Zuversicht mit aller Hoffnung für die Zukunft zu berichten.
Es gab doch auch schöne Momente! Ich glaube, dass ein solcher für meine Eltern meine Geburt gewesen sein muss, ungeachtet der Probleme einer jungen Familie in dieser Zeit.
Viele andere Nachkriegskinder, mit denen ich über unsere Kindheit plauderte, bestätigten mir, auch eine unbeschwerte, schöne Zeit erlebt zu haben. Viele Erfahrungen waren ähnlich und aus heutiger Sicht recht lustig.
Somit bin ich sicher, mit meinem Buch einen Beitrag zur Objektivität der menschlichen Geschichte geleistet zu haben.