Signals of Hope – Frankfurter Buchmesse

Unter dem Motto „Signals of Hope“ wurde gestern Abend die Frankfurter Buchmesse in kleinem Rahmen eröffnet und live in die ganze Welt übertragen. Ehrengast Kanada wurde digital zugeschaltet.
 
Kulturstaatsministerin Monika Grütters hob Bedeutung einer offenen Debattenkultur für eine demokratische Gesellschaft hervor. „Immer wieder geraten Literatur und Kunst zwischen die Fronten, wo einzelne gesellschaftliche Gruppen sich zu Richtern darüber aufschwingen, wer über welche Themen schreiben darf und wer nicht, oder wenn Kunstwerke unter Verweis auf ihr Kränkungspotential aus dem öffentlichen Raum verbannt werden“, sagte sie. „Es gehört aber zum Wesen eines Kunstwerks, dass es verschiedene Interpretationen zulässt. Missverständnisse, Unklarheiten und Mehrdeutigkeiten sind der Preis für die Freiheit der Kunst und die Freiheit des Wortes. Dafür muss Raum sein in einer demokratischen Gesellschaft.“

Die Frankfurter Buchmesse hat begonnen – fast ausschließlich digital

Nun ist sie bereits vor einer Stunde gestartet, die Frankfurter Buchmesse, die in diesem Jahr fast ausschließlich digital stattfindet. Ungewohnt jetzt im Büro zu sitzen und die Vorträge zu verfolgen – anstatt die letzten Vorbereitungen am Stand zu treffen.

Am Eröffnungstag dreht sich alles um Open Science und kulturellen Wandel. Internationale Expert*innen werden Themen wie die transformative Kraft von Open Science diskutieren.
Die Teilnahme an den digitalen Formaten der#fbm20 Special Edition ist kostenfrei. Alles was ihr dafür tun müsst, ist euch ein Profil bei MyBookFair einzurichten.

Literarische Tage – einfach mal anders

Im zehnten Jahr hätten an diesem Wochenende die Literarischen Tage in Viersen begonnen. Nachdem die Frühjahrsausstellung noch vor der Corona-Krise stattfinden konnte, wird die Herbstausstellung aufgrund der Hygieneauflagen keinen festen Mittelpunkt haben. Je nach Genre wandern die Bücher durch die teilnehmenden Einrichtungen, der bisher öffentliche Ausstellungsteil wird als „Literatur im Schaufenster“ aufgefangen – heute begann der Aufbau.
 
Seit 2011 holt die Kater Mediengruppe gemeinsam mit dem Verein Child’s Horizon e. V. und der Tageszeitung Rheinischer Spiegel im Frühjahr und Herbst zeitgleich zu den deutschen Buchmessen in Leipzig und Frankfurt Neuerscheinungen sowie Backlisttitel zahlreicher Verlage nach Viersen.

Frankfurte Buchmesse in diesem Jahr fast ausschließlich digital …

In wenigen Tagen öffnet die Frankfurter Buchmesse fast ausschließlich digital ihre Türen. In diesem Jahr werden aufgrund der aktuellen Lage keine Gespräche mit Autoren, Verlagen und Medien am Messestand stattfinden. Es fehlt bereits jetzt etwas: keine Planungen, keine Teamsitzungen, keine Ideen und Überraschungen für unsere Besucher … wir alle sitzen zudem noch im Home-Office.
Dennoch sind wir natürlich erreichbar und stellen gerne unser Programm vor – virtuell oder telefonisch. Wir stehen an den gewohnten Messetagen für einen Termin zur Verfügung 😊

Das Dülkener Kantinchen präsentierte ein Narrenschaupiel

Bis auf den letzten Platz besetzt war das Café Kantinchen bei der Lesung des bekannten Dülkener Autors André Schmitz und Orpheumsmitglied Martin Recker aus dem neuen Buch „Narrenschauspiel – Verrückt ist noch nicht blöd genug!“. Ein Abend, der die Lachmuskeln trainierte und Lust machte auf mehr.
Von RS-Redakteurin Nadja Becker

Viersen-Dülken – André Schmitz hält uns ein weiteres Mal den Spiegel vor das Gesicht: Seine ursprünglich für die Theaterbühne geschriebenen komödiantischen Einakter hat er zu lesbaren Episoden umgeschrieben. Seit vielen Jahren entwirft der Autor lustige Theater- und Bühnenstücke für die Spieler und Sänger der „Großen Karnevalsgesellschaft Orpheum“.

Das sich auch das mittlerweile zweite Werk dieser Reihe zum Vorlesen eignet, zeigte am Wochenende André Schmitz gemeinsam mit Martin Recker in den vollbesetzten Räumen des Cafè Kantinchens. Rund 25 Zuhörer hatten ihren Weg gefunden, bis auf den letzten Platz waren die Stücke besetzt. Leider konnten Corona-bedingt nicht mehr Plätze vergeben werden, doch eine zweite Lesung ist bereits in Planung.

Foto: privat

Fast dreieinhalb Stunden dauerte die mitreißende Lesung, die abgerundet wurde von kulinarischen Kleinigkeiten der Kantinchen-Crew um Susanne Polzin. Die auf typisch niederrheinische Art derben, wunderbaren und humorvollen Einakter bewiesen bei dem kurzweiligen Abend, dass es sich lohnt dem Volk aufs Maul zu schauen. Den Abend prägten der Fußballsport, eine Goldhochzeit, der Karneval, die Schützen beim Vogelschuss sowie die Kneipengänger beim Schweineblut. Stücke, die für den einen oder anderen Schmunzler sorgten und die Lachmuskeln bis zur letzten Sekunde trainierten.

Das Buch, welches sich auch hervorragend als Weihnachtsgeschenk eignet, ist im Handel (z. B. im Dülkener Büchereck) oder direkt beim Viersener Kater Literaturverlag für 13,99 Euro erhältlich. (nb)

Quelle: Rheinischer Spiegel/04.10.2020

Griechische Buchmesse in diesem Jahr vollständig online

Die Buchbranche hatte es befürchtet, aber bis zur letzten Sekunde gehofft. Nun steht fest, aufgrund der Corona-Pandemie wird auch die bereits verlegte Buchmesse in Thessaloniki nicht stattfinden. Die Gesundheit der Teilnehmer hat absolute Priorität. Stattdessen konzentriert sich die 17. TIFF auf ein vollständig online verfügbares Programm vom 19. – 29. November.
Dennoch bleiben die einzelnen Verlagsgespräche bestehen und so werden auch wir zum ursprünglich geplanten Termin mit dem bekannten Corona-Abstand an Lizenzgesprächen vor Ort teilnehmen.

Naoussa: Internationales Festival für Urban Art

Vieles ist während der Corona-Pandemie leider nicht möglich, aber solltet ihr aktuell zufällig in Griechenland sein, dann haben wir einen deutsch-griechischen Veranstaltungstipp für euch. Geplant haben das „Internationale Festival für Urban Art 2020“ unter anderem die Gemeinde Naoussa, der Kunstverein „Fieber der Farbenkunst im öffentlichen Raum“ in Düsseldorf sowie die Gesellschaft der griechischen Schriftsteller in Deutschland.

Gerne hätten wir teilgenommen, aber es soll eben nicht sein. Vielleicht passt es ja im nächsten Jahr, wir drücken die Daumen.