Makris, Vangelis

Vangelis Makris

Autor | Vangelis Makris wurde 1953 in Athen geboren und lebt mittlerweile in Volos. Nach seinem Studium der Altertumswissenschaften beteiligte er sich an archäologischen Ausgrabungen der minoischen Kultur in ganz Europa.

Schon früh fand er über seinen Beruf zur Fotografie. Seine Aufnahmen wurden weltweit in zahlreichen Online- und Print-Magazinen veröffentlicht.

Argiriadou-Hermann, Chrissi

Chrissi Argiriadou-Hermann

Übersetzerin | Chrissi Argiriadou-Hermann wurde in dem kleinen Dorf Evgeniko der Präfektur Evros geboren. Aufgewachsen bei ihrer Großmutter in der Provinzstadt Didymoticho, erlangte sie dort ihr Abitur und studierte später Fremdsprachen an verschiedenen Goethe Instituten in Deutschland. Hieran schloss sich ein Studium der Fremdsprachen in Heidelberg an.

Sie war für Firmen als Übersetzerin tätig und lehrt seit 1999 an Volkshochschulen im Rhein-Neckar-Kreis Neugriechisch und Englisch, außerdem Deutsch als Fremdsprache in einigen Unternehmen. Mit ihrem Mann und ihrer Tochter lebt sie seit vielen Jahren in Heidelberg.

Delidimitriou-Tsakmaki, Eleni

Eleni Delidimitriou-Tsakmaki

Autorin | Eleni Delidimitriou-Tsakmaki wurde in Zangliweri bei Thessaloniki 1938 geboren. Seit 1961 lebt sie mit Ihrer Familie in München. Sie wuchs in den Jahren des zweiten Weltkrieges in Katerini auf. Im Alter von siebzehn Jahren heiratete sie und bekam zwei Töchter und einen Sohn. Finanzielle Schwierigkeiten zwangen sie 1961, mit ihrem Ehemann nach Deutschland auszuwandern. Heute ist sie eine pensionierte und glückliche Großmutter mit ihren sieben Enkel- und fünf Urenkelkindern und teilt ihr Leben auf zwei Heimatländer auf.
Ihre Liebe zum Schreiben entdeckte sie im Alter von 54 Jahren, nachdem sie dem qualvollen Bestreben nach grundlegenden Lebensbedingungen und vielen familiären Verpflichtungen entkommen war.

Bis jetzt hat sie dreizehn Bücher und sechs Theaterstücke geschrieben. Die Autobiographien „Die Stoffpuppe” und „Die ewige Suche nach der Heimat”, die Novelle „Aris, der Sohn des Emigranten“ sowie das dokumentarische Werk „Lebenswege“ sind ins Deutsche übersetzt worden. Das Buch „Lebenswege” beinhaltet Zeugnisse griechischer Einwanderer und wurde im Rahmen des Wettbewerbs „Fremde Heimat‘‘ der Stadt München prämiert. Infos auf www.elenitsakmaki.com.

Für das zweisprachige Theaterstück mit dem Titel „Tragikomische Szenen aus dem Leben der Emigranten” erhielt Eleni Delidimitriou-Tsakmaki 1995 den Ehrenpreis der Vereinigung der Schriftsteller Griechenlands und den ersten Preis beim Theater Festival der Universität Rethimnon in Kreta.
Eleni Tsakmaki ist auch Protagonistin im Dokumentarfilm „Töchter des Aufbruchs“. Zu Wort kommen im Film fünfzehn Frauen, die mit Charme und Tiefgang ihre Einwanderungsgeschichten erzählen. Dieser Dokumentarfilm tourt erfolgreich durch das Land. Gemeinsam mit der Filmemacherin Uli Bez bietet Eleni Tsakmaki auch das Format „Lesung und Film“ an. Weitere Infos unter www.toechterdesaufbruchs.de.

 

Papadopoulou, Sofia

Sofia Papadopoulou

Autorin | Food Bloggerin – Meine Kindheit habe ich in einem kleinen Dorf an der Ägäis verbracht, wo meine Großmutter gemeinsam mit meinen Eltern eine traditionelle Taverne führte.
Jeder Duft der griechischen Küche ist mit einer wunderbaren Erinnerung behaftet, die ich nicht missen möchte. Ich bin meiner Familie sehr dankbar für diese Zeit, in der meine Leidenschaft zu unseren heimischen Speisen wuchs und mich bis heute nicht losgelassen hat. Die griechische Küche ist viel mehr als nur Gyros oder Bifteki. Sie ist vielfältig und verbindet Antike mit Moderne.

 

Kaufmann, Eckhard

Eckhard Kaufmann

Übersetzer | Eckhard Kaufmann, Jahrgang 1956, ist in Hameln geboren. Nach seinem Studium der Biochemie an der Universität Göttingen und einem mehrjährigen Forschungsaufenthalt bei Sir Aaron Klug in Cambridge wechselte er an die Universität Ulm, wo er heute als habilitierter Biochemiker arbeitet.

Neben seiner wissenschaftlichen Tätigkeit interessiert er sich für die griechische Sprache und Literatur und übersetzte gemeinsam mit Kyro Ponte den Roman von Dimitris Nikou „Die Prostituierten des Denkens“ (Saita Verlag, 2017).

 

Ponte, Kyro

Kyro Ponte

Übersetzer | Kyro Ponte (eigentlich Kyriakos Sidiropoulos) entstammt einer griechischen Familie und wurde 1972 in Esslingen a. N. geboren. Er ist promovierter Neurowissenschaftler und Linguist.

Neben wissenschaftlichen Veröffentlichungen verfasste er eine Reihe literarischer Texte, u. a. den Roman „Ein merkwürdiger Fremde“ (Govostis Verlag, 2019), den Erzählband „Der Apfel fiel aus Venus linker Hand“ (Größenwahnverlag, 2015), den Gedichtband „Τα της μνήμης και του έρωτα“ (dt. Gedichte der Erinnerung und der Liebe, 2017) und übersetzte die Kettenerzählung „Das letzte Adieu“ von Vassilis Vassilikos ins Deutsche (edition buntehunde, 2009). Ponte war Gründer des Literaturportals Inlitera, aus dem die Anthologie „Netzwerke“ (2007) hervorging, sowie eine Reihe von Interviews mit Autoren (u. a. mit Petros Markaris, Herbert Rosendorfer, Yoko Tawada und Vassilis Vassilikos).

 

Corteau, Auguste

Auguste Corteau

AUTOR | Auguste Corteau (Pseudonym von Petros Chatzopoulos) ist ein griechischer Schriftsteller und Übersetzer, der 1979 in Thessaloniki geboren und dort aufgewachsen ist.
Er studierte an der Medizinischen Fakultät seiner Heimatstadt und veröffentlichte im Jahr 1999 seine erste Sammlung von Kurzgeschichten mit dem Titel „Das Buch der Laster“.

In seinen ersten Büchern war er von den Werken Marquis de Sade beeinflusst, später befasste er sich mit Themen wie Tod, Depression (unter der er auch leidet), Mutterschaft und Liebe. Der Selbstmord seiner Mutter, die unter einer bipolaren Störung litt, hatte einen entscheidenden Einfluss auf seine Werke. Ihr Leben wird literarisch im Roman „Katerina“ aufgearbeitet, der im Jahr 2014 auch auf die Bühne von George Nanouris übertragen wurde. Neben seinen Romanen veröffentlichte er Gedichte, Theaterstücke und Kinderbücher und übersetzte vor allem Werke der modernen amerikanischen Literatur (John Updike, Annie Proulx, Cormac McCarthy). Er schrieb auch das Drehbuch und die Musik zu Giorgos Panousopoulos Film „Testosteroni“.

Im Jahr 2004 gewann Corteau den griechischen Nationalbuchpreis für Kinderliteratur und den IBBY-Preis für den besten Kinderroman. Zehn Jahre später war er als Gastdozent an der International Writing Program Fall Residency an der Universität Iowa eingeladen.

Corteau kämpft gegen sexuelle Diskriminierung und Gewalt gegen sexuelle Minderheiten in Griechenland. Für seine Thesen wurde er mehrmals verbal angegriffen. Im November 2014 heiratete er seinen Partner im Staat New York. Am 25. Januar 2016 unterzeichneten sie einen Partnerschaftsvertrag und waren somit eines der ersten Paare, die diese Vereinbarung in Griechenland in Anspruch genommen haben.

 

Lazaridou, Sofia

Sofia Lazaridou

AUTORIN | Sofia Lazaridou, geboren 1961, studierte Lehrerin, betreibt in Athen eine Schreibwerkstatt gemeinsam mit der Autorin Aliki Papagiannaki. Sie ist Herausgeberin mehrerer Romane und Kurzgeschichtenbücher.

Papagiannaki, Aliki

Aliki Papagiannaki

AUTORIN | Aliki Papagiannaki, geboren 1967, unterrichtet biografisches und kreatives Schreiben gemeinsam mit ihrer Geschäftspartnerin, Sofia Lazaridou, in einer eigenen Schreibwerkstatt in Athen. Sie hat bereits mehrere Kurzgeschichten unter einem Pseudonym veröffentlicht.

Georgiou, Konstantinos

Konstantinos Georgiou

AUTOR | Konstantinos Georgiou, geboren 1954, stammt aus Volos. Der Pädagoge ist seit seinem Studium im Schuldienst tätig und begann parallel seine Arbeit als Autor. Sein 1981 erschienenes Erstlingswerk „Το μυστηριώδες τριαντάφυλλο“ (Die geheimnisvolle Rose/nicht mehr lieferbar) berichtete von einer Liebe zwischen den Kulturen.