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Dokumentarfilmfestival Thessaloniki: Ein Ort für Wahrheit und Dialog

Bis zum 15. März fand das 28. Dokumentarfilmfestival in Thessaloniki statt. Nach der feierlichen Eröffnung waren wir ab dem ersten Samstag selbst vor Ort und tauchten direkt in die lebendige Festivalatmosphäre ein. Neben der Vorstellung unserer deutsch-griechischen Filmreihe begleiteten wir gespannt die Veranstaltungen, während der Hellas-Bote fleißig für seine Leserinnen und Leser berichtete. Überall spürte man die Spannung, wenn die Leinwände 261 Dokumentarfilme zum Leben erweckten – darunter 72 Weltpremieren, 40 internationale und 11 europäische Premieren. Ob in den traditionsreichen Kinos Olympion und Pavlos Zannas, in den Hafenkinos Frida Liappa, Tonia Marketaki, John Cassavetes und Stavros Tornes oder online über die digitale Plattform – das Festival war überall spürbar präsent und voller Energie.

Die Pressekonferenz mit dem Festivalteam – Generaldirektorin Elise Jalladeau, künstlerischer Leiter Orestis Andreadakis, Programmleiter Yorgos Krassakopoulos, Leiterin der Agora Angeliki Vergou und Leiterin des griechischen Programms Eleni Androutsopoulou – machte deutlich, wie bedeutsam das Festival in dieser Zeit war. Die gezeigten Dokumentarfilme zeigten die Herausforderungen unserer Welt, erinnerten uns an die Kraft der Wahrheit und riefen dazu auf, einen ungeschönten Blick auf die Realität zu werfen. Wir spürten hautnah, dass Kultur nicht neutral bleiben kann: Das Festival bot einen lebendigen Raum für Dialog, Freiheit und kritisches Denken und machte deutlich, wie wichtig es ist, Geschichten zu erzählen, die bewegen, aufrütteln und verbinden. Für uns persönlich war es nicht nur ein beruflicher Einsatz, sondern ein inspirierendes Erlebnis voller Begegnungen, Gespräche und unvergesslicher Momente zwischen Film, Geschichte und Gegenwart.

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